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So beschafft ihr Produkte für euren Onlineshop.

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Ihr habt euch also entschieden, einen Onlineshop zu eröffnen. Ihr beginnt damit, nach den Produkten zu suchen, die ihr verkaufen wollt. Nach einigen Stunden merkt ihr jedoch, dass hochwertige Produkte deutlich teurer sind als gedacht. Eure Preisklasse wollt ihr aber nicht drastisch erhöhen. Was also tun?

Glücklicherweise gibt es verschiedene Methoden zur Beschaffung von Produkten für E-Commerce-Shops, die das Budget nicht sprengen. In diesem Artikel stellen wir euch die Vor- und Nachteile einiger dieser Methoden vor, damit ihr entscheiden könnt, welche am besten zu eurem Unternehmen passen.

Was ist Produktbeschaffung?

Produktbeschaffung bezieht sich auf den Prozess, bei dem Produkte erworben werden. Das Ziel der Produktbeschaffung besteht darin, hochwertige Waren und Merchandising-Artikel zum besten Preis zu finden. Durch erfolgreiche Produktbeschaffung können Verkäufer einen Aufschlag auf ihre Produkte erheben, der groß genug für einen Gewinn ist.

Zwar kann dafür etwas Verhandlungsgeschick, erforderlich sein, doch werden die meisten Drittanbieter auch die Verpackungs- und Versandlogistik übernehmen. So haben Händler mehr Zeit, sich auf kreative oder strategische Aspekte ihres Geschäfts zu konzentrieren. Manche Händler bevorzugen allerdings mehr Kontrolle über ihre Bestände und versenden Produkte selbst, um für eine persönliche Note zu sorgen. Die Art der Produktbeschaffung, für die ihr euch entscheidet, sollte eurem Geschäftsmodell und Arbeitsstil Rechnung tragen.

Methoden zur Produktbeschaffung.

Die meisten Händler nutzen verschiedene Formen der Produktbeschaffung. Dazu gehören Großhandel, Dropshipping und Partnerschaften mit Herstellern, die maßgeschneiderte Produkte fertigen. Zwar können alle diese Optionen sinnvoll sein, doch sind für euer Unternehmen einige wahrscheinlich besser geeignet als andere. Im Folgenden beschreiben wir die Vor- und Nachteile der Beschaffungsmethoden Großhandel, Dropshipping und DIY.

Großhandel. 

Produktbeschaffung im Großhandel eignet sich für Anbieter, die ihre Produkte nicht selbst herstellen oder montieren wollen. Außerdem lässt sich die Route über den Großhandel leicht skalieren. Produkte werden nicht individuell hergestellt, was bedeutet, dass sich zusätzliche Produkte relativ leicht hinzufügen lassen, um einer steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden. In den letzten Jahren haben Großhändler den Wert der vertriebenen Waren auf 3 Billionen Dollar, gesteigert, ihre Vertriebsnetze ausgebaut und inländische Käufer mit internationalen Märkten in Kontakt gebracht.

Darum stellt der Großhandel eine beliebte Option zur Produktbeschaffung dar. Wahrscheinlich werdet ihr aber die gleichen Produkte wie die Konkurrenz anbieten. Darüber hinaus verkaufen viele Großhändler nur in großen Mengen, was bedeutet, dass Verkäufer anfänglich mehr Geld investieren müssen.

Mit etwas Recherche werdet ihr einen Hersteller finden, der eine optimale Balance zwischen Zeiteinsparungen und Vorabinvestitionen bietet. Prüft die Referenzen jedes einzelnen Großhändlers, um sicherzustellen, dass er seriös ist. Stellt Fragen zu versteckten Kosten, der Montagedauer und anderen Vertragsbedingungen. Zu guter Letzt solltet ihr bereit dazu sein, erforderliche Lizenz- oder Steuerdaten zur Verfügung zu stellen.

Dropshipping.

Dropshipping beinhaltet die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der euch Produkte in Rechnung stellt, sobald sie verkauft werden, und Bestellungen in eurem Namen versendet. Dieser „zurückhaltende“ Ansatz eignet sich für Händler, die ihr Online-Business zügig ausbauen wollen. Dropshipping-Anbieter verfügen in der Regel über eine große Auswahl von Produkten und übernehmen für euch alle Inventar-, Verpackungs- und Versandaufgaben.

Ein Nachteil von Dropshipping ist jedoch, dass die Gewinnmargen geringer ausfallen. Ihr müsst also mehr Produkte verkaufen, um Gewinne zu machen. Auch hier solltet ihr euch die Zeit nehmen, verschiedene Dropshipping-Anbieter zu evaluieren. Versucht, euren Anbieter im „Better Business Bureau“- oder anderen Online-Verzeichnissen zu finden. Lest genau Kundenreferenzen und bittet um Muster, um die Produktqualität einschätzen zu können.

Eigene Produkte/DIY.

Handgefertigte Produkte sind ein neuerer Trend bei der Produktbeschaffung, der jedoch anzuhalten scheint. Etsy zum Beispiel hat 2019 Waren im Wert von 4,97 Milliarden Dollar verkauft. Das heißt, dass viele Kunsthandwerker vom Online-Verkauf ihrer Artikel leben können. Außerdem könnt ihr entsprechende Produkte beispielsweise auf Flohmärkten und in Antiquitätenläden, finden. Der größte Vorteil beim Sammeln und Verkaufen dieser Produkte besteht darin, dass sie einzigartig sind. Kein anderer Laden wird die gleichen Produkte verkaufen. Wenn ihr mit einem Künstler zusammenarbeitet, eure eigenen Produkte herstellt oder Artikel selber sucht, habt ihr außerdem volle Kontrolle über eure Marke und eure Bestände.

Natürlich ist das ein zweischneidiges Schwert, da weniger Zeit bleibt, um euch auf andere Aspekte eures Geschäfts zu konzentrieren, und eine rasche Skalierung nicht einfach ist. Formuliert einen Plan B für den Fall, dass die Nachfrage stark wächst, und sorgt dafür, dass ihr eure Produkte pünktlich versenden könnt. Sucht nach Methoden zur Beschleunigung der Wertschöpfung, zum Beispiel durch eine schnellere Fertigung oder Herstellung in größeren Mengen, sodass sich eure Bestände nicht erschöpfen. Überlegt euch abschließend einen Ort, an dem ihr eure Produkte lagern könnt. Dabei kann es sich um ein Mietobjekt, einen Laden oder ein Drittanbieter-Logistikunternehmen handeln.

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